Hamburg elektronisch Vol.2

Hamburg elektronisch - Hamburg elektronisch Vol.2

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Hamburg bleibt slick

Der zweite Streifzug „von House zu House“ durch Hamburg ist doppelt so dick ausgefallen wie Teil eins. Auf zwei CDs zeigen Produzenten wie Wareika, Vincenzo, Smallpeople oder Audision, dass aus der Hansestadt derzeit die elegantesten Tracks kommen.

Hamburg duckt sich. Zumindest die meisten der Tracks auf der zweiten „Hamburg elektronisch“-Compilation machen sich kleiner als sie sind. Hamburgs derzeit bekanntester Club hört zwar auf den Namen „Uebel & Gefährlich“, die Musik, die derzeit in der Hansestadt produziert wird, ist eher elegant und warmherzig. Hier hat man eben das Tor zur Welt mitten in der Stadt und nicht Brandenburger Ödland vor den Toren.

Hamburg in Konkurrenz zur Technohauptstadt Berlin zu setzen, will die Compilation-Reihe aber nicht und auf einige der Ausfallerscheinungen des Partytourismus verzichtet man in Hamburg bestimmt gerne. Trotzdem ist diese Zusammenstellung ein kleiner, aber ziemlich bestimmter Hinweise darauf, dass in Hamburg einiges geht. Das Faszinierende ist dabei, wie sich auch scheinbar unvereinbare Szenen auf den gemeinsamen Nenner House einigen können. Deshalb gibt es auf „Hamburg elektronisch“ auch Tracks von Viktor Marek (unter anderem Jacques Palminger & The Kings Of Dub Rock), oder School of Zuversicht, dem gemeinsamen Projekt von DJane Patex (Schwanbinggrad Ballett), Elmar Günther (Knarf Rellöm) und Ruth May (Kante).  


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