Album

Head In The Dirt

Hanni El Khatib - Head In The Dirt

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Rotziges Design

Hanni El Khatibs Wurzeln sind palästinensisch, musikalisch arbeitet er sich aber am US-amerikanischen Garagenrock ab. Gemeinsam mit Dan Auerbach von The Black Keys hat er sein zweites Album „Head In The Dirt“ aufgenommen: Rockmusik ohne Handbremse für alle, die lieber Skateboard als mit dem Auto fahren.

Hanni El Khatibs Faible für die 50er und 60er Jahre kommt nicht von ungefähr, weiß El Khatib doch was gutes Design ausmacht. Das zeichnete seine Arbeit als Creative Director für das Streetwear-Label HUF aus, das gilt auch für seine Arbeit als Art Director des Indie-Labels „Innovative Leisure“. Neben Design ist Musik die zweite Leidenschaft des Kaliforniers, rotzig muss sie sein, schnörkel- aber keinsfalls lieblos.

Hanni El Khatib - Family

Unterstützt von Dan Auerbachs (The Black Keys) extrafetter Produktion rockt sich Hanni El Khatib auf „Head In The Dirt“ in etwas mehr als 30 Minuten durch elf Songs. Schnelle, simple Songs, die unverschämt eingängig zwischen dem Furor Iggy Pops und der Lässigkeit von G. Love pendeln. Jeanswestenmusik, zu der man ohne Helm auf dem Motorrad durch die Gegend cruisen kann, abends ein Würstchen auf den Grill legt und sich gegenseitig seine Narben vom Skaten zeigt. Hochgradig sympathisch, ansteckend und definitiv kein Grund für Hanni El Khatib, den Kopf in den Dreck zu stecken...

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