Strange Moosic

Herman Dune - Strange Moosic

Label: 
Redaktionswertung: 
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herausragend
Mehr Hippie als Hipster

Zweineinhalb Jahre sind seit "Next Year In Zion" vergangen. Mit "Strange Moosic" legen Herman Dune nun ihr mittlerweile zehntes Album vor und zeigen sich so naturverbunden, wie man es von ihnen kennt.

Wurde der Vorgänger noch in der französischen Provence eingespielt, zog es David-Ivar Herman Dune und seinen Mitstreiter Neman Herman Dune für "Strange Moosic" nach Portland, in die "City Of Roses", im US-Bundestaat Oregon. Jene Stadt, die seit Jahren ein Domizil für unzählige Künstler bietet und dementsprechend für ein ausgeprägtes musikalisches Treiben sorgt. Der urbane Trubel hat die beiden Musiker allerdings weitgehend unberührt gelassen, denn ihr Sound ist ungemein erdig und ruhig geblieben.

"Strange Moosic" klingt nicht nach den Attributen einer Stadt. Hektik und Lärm gibt es nicht, vielmehr zeigen die beiden Musiker ihre friedliche und gelassene Seite. Mit ihren Wurzeln im Folk packt das französische Duo abermals häufig die Akustik-Gitarre aus, scheut sich jedoch nicht vor einer Soundpolitur. Insgesamt ist bei "Strange Moosic" die Nähe zum Americana präsenter als zuvor und Herman Dune erinnern mit ihren aufgefüllten Songs an Bob Dylan, Neil Young oder auch Tom Petty. Es sind Melodien, die nicht trendy sein wollen, aber dafür eine Ruhe, Wärme und Gelassenheit ausstrahlen.

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