Veni, Vidi, Vicious

The Hives - Veni, Vidi, Vicious

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Schwedischer Garagenpunk der feinsten Sorte
Dass die Schweden in Sachen Popmusik kaum zu toppen sind, ist längst kein Geheimnis mehr. Auch in Sachen Rock kommen die Skandinavier gewaltig. Bestes Beispiel: The Hives.

Die Hives kommen schön dreckig rüber, nicht so weichgespült wie einige ihrer Schwedenkollegen, dafür aber mit einer riesigen Portion Coolness gesegnet. Vielleicht hat Iggy Pop im kleinen Kaff Fagersta ja mal eine Garage für Nachwuchsmusiker eröffnet, die Hives jedenfalls dürften es ihm mit vielen Verbeugungen gedankt haben: Ähnlichkeiten mit Iggys Stooges sind nicht von der Hand zu weisen, auch 50er-Rock hat in der Musik der Hives seinen Platz gefunden, alles in allem eine gelungene Mischung. Ein Grund mehr für Epitaph, das Label für die Freunde von schneller, lauter Musik mit wenigen Akkordwechseln, die Schweden unter Vertrag zu nehmen. Von der Power ihrer Songs, vortrefflich in "Hate To Say I Told You So" zu hören, stehen die Hives mit einem Sänger namens Howlin` Pelle Almqvist den gerühmten Strokes in nichts nach, aber den Boom um die White Stripes und den Strokes haben auch die Hives ihren Hype zu verdanken. Das großartige Album "Veni, Vidi, Vicios" wurde bereits 2000 veröffentlicht. Aber manche Dinge brauchen halt ihre Zeit zu reifen, zu gedeihen oder einfach entdeckt zu werden. (os)

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