First of a Living Breed

Homeboy Sandman - First of a Living Breed

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Hip-Hop-Edutainment

Stones Throw wagt den Brückenschlag: Homeboy Sandman klingt in jedem seiner Tracks zu 100 Prozent nach Eastcoast und passt trotzdem ins Programm des Weestcoast-Indies, der mit beängstigender Konstanz hervorragenden Rap veröffentlicht. Da bildet Homeboy Sandmans Album keine Ausnahme.

Queens, New York, hier ist Homeboy Sandman als Sohn eines dominikanischen Einwanderers aufgewachsen. Was sein Vater mit den Fäusten zu leisten im Stande war – er war Schwergewichtsboxer – gelingt Homeboy Sandman mit Worten. Seine Raps kommen messerscharf wie ein Jab, hart wie ein rechter Cross und sind dabei so überraschend wie ein krachender Konter. Auf „First Of A Living Breed“ wechselt er die Stile, wie herausragende Boxer die Auslage. Während „Whatchu Want For Me?“ alles mitbringt, was eine echte Single braucht, zeigt Homeboy Sandman im nächsten Track schon, aus welchem Backpacker-Holz er geschnitzt ist.

Vom grandios verpeilten Opener „Rain“ bis zu „Let's Get Em“ ist „First Of A Living Breed“ „Edutainment“ ganz im Sinne KRS-Ones: Raps mit Sinn und Verstand über Beats, die frisch und trotzdem nicht nach Plastik klingen, werden zusammengehalten von Homeboy Sandmans Stimme, die immer mit der richtigen, im täglichen Kampf erworbenen Arroganz durchs Mikro kommt! Kurz: Großartiger Rapper, großartiges Album!

Download & Stream: 

Teile diesen Beitrag:

Tonspion präsentiert täglich die beste neue Musik mit Streams, Videos und kostenlosen Downloads sowie die wichtigsten Neuheiten aus dem Netz. Folge uns auf Facebook:

Ähnliche Künstler

Tonspion Newsletter

Alle wichtigen Neuigkeiten aus der Welt der Musik einmal wöchentlich in deine Mailbox.
Kein Spam, versprochen! Du kannst dich in jedem Newsletter wieder abmelden.

* Pflichtfeld

Empfehlungen