Empty Orchestra

Honig - Empty Orchestra

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Redaktionswertung: 
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mittelmäßig
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herausragend
Bittersüße Melancholie

Kontrastreich, intim und stets für eine Überraschung gut: Auf seinem zweiten Album „Empty Orchestra“ pendelt der Düsseldorfer Singer/Songwriter Stefan Honig  zwischen aufwühlender Melancholie und beschwingten Montessori-Vibes hin und her.

Eher selten hört man dem Düsseldorfer Songwriter Stefan Honig seine musikalische Vergangenheit an. Zurückliegende Heavy Metal-Exzesse schimmern immer nur dann durch, wenn der Rheinländer seine raue Stimme kurzzeitig erhebt, um den ansonsten seichten Klangbildern seines zweiten Albums „Empty Orchestra“ etwas Nachdruck zu verleihen. Viele helfende Background-Hände standen Honig während der Produktion seines Debüt-Nachfolgers zur Seite und halfen dem Protagonisten dabei die Pfade zu finden, auf denen bereits illustre Kollegen wie  Bon Iver, William Fitzsimmons und River Crombie ihre dicken Fußspuren hinterlassen haben.

Honig - For Those Lost At Sea

Die Richtung stimmt, denn mit gängigen Weggefährten wie der Akustischen, dem Akkordeon, der Ukulele und anderen Kammer-Instrumenten schafft es der gelernte Kindergärtner eine nachhaltige Balance zwischen kindlicher Shalala-Attitüde („For Those Lost At Sea, „Look What The Tide Brought In“, „The Morning Chorus“) und tiefgreifender Reife („In My Drunken Head“, „Burning Down Bokshops“) herzustellen.

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