Album

Pearl Mystic

Hookworms - Pearl Mystic

Redaktionswertung: 
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herausragend
Im Sog des Feedback

Zwischen Shoegazing, Psychedelica und Punk beißen sich die Hookworms auf ihrem Debütalbum „Pearl Mystic“ fest, das endlich in Deutschland erscheint.

Die Mühlen der Plattenindustrie mahlen manchmal langsam. Bisher waren die Eps und das Debütalbum der Hookworms nur in England erhältlich. Dort hat sich die Band um Sänger Matthew Johnson, der in Leeds das Suburban Home Studio betreibt, einen Ruf als exzellente Liveband aufgebaut. Die unmittelbaren Songs auf „Pearl Mystic“ vermitteln einen Eindruck davon, mit welcher Energie und in welcher Breite Hookworms live zur Sache gehen.

Mit zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug und einer Orgel, die direkt aus der Hölle kommt, peitschen Hookworms durch ihre Songs. Zwischen Lärmattacken und kollabierenden Songstrukturen hält die Band ein erstaunliches Energielevel, das Sänger Matthew Johnson locker mitgehen kann. Mit seiner Dringlichkeit und seinem Hang zum Eskapismus saugt einen „Pearl Mystic“ mit dem fast neunminütigen Opener „Away / Towards“ ein und spuckt einen zum finalen Feedback von „iii“ wieder aus. Dazwischen liegt ein unwiderstehliches Auf und Ab zwischen kontemplativen Feedback-Schleifen und Band unterstützter Schreitherapie.

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