Aktuelles Album

Fear In Bliss

Horse Thief - Fear In Bliss

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Das Glück dieser Erde...

Horse Thief kommen aus dem mittleren Westen der USA, Country ist trotzdem nur eine rudimentäre Klangfarbe ihrer Songs. Ihr Debüt “Fear In Bliss“ ist vielmehr klassisch amerikanischer Indierock mit viel Weite und erstaunlicher Leichtigkeit.

Bringen wir es hinter uns, ein Wortspiel mit dem Namen dieser Band darf man nicht auslassen. Ergo: Sind Horse Thief eine Band zum Pferde stehlen? Nicht, wenn es darum geht, dass sie aufrührerisch wären und einen dazu anstacheln, sich über Regeln hinweg zu setzen. Sehr wohl aber, wenn es sich darum dreht, sich seine Unbeschwertheit zu bewahren. „Fear in Bliss“ wäre aus diesem Grund vielleicht besser „Bliss in Fear“ benannt worden, mag Sänger Cameron Neal noch so betonen, dass eine seiner Hauptantriebsfedern beim Songschreiben seine Ängste und Depression seien.

Horse Thief - Fear In Bliss (Albumstream)

Aber der Reihe nach: Horse Thief kommen aus Oklahoma City und sind beim selben Management wie The Flaming Lips unter Vertrag. Damit hören die Gemeinsamkeiten mit den Psychedelic-Rockern aber auf. Horse Thief sind eine geradezu klassisch-amerikanische Indieband. Leicht verpeilt, aber mit einem Gespür für gute Songs ausgestattet. Die sind von Licht durchflutet und mit einer beiläufigen Leichtigkeit eingespielt, wie „Little Dust“, in dem so viel Weite mitschwingt.

Selbst nach einem Song wie dem traurig-folkigen „Already Dead“, nicht der einzige Song, in dem Cameron Neals Stimme an Dylan erinnert, bleibt am Ende die Erkenntnis, „I'll be good, I'll be save for the rest of my days!“ Und die Waage neigt sich am Ende von „Fear In Bliss“ eindeutig in Richtung Glück!

Download & Stream: 

Alben

Ähnliche Künstler