Love Remains

How To Dress Well - Love Remains

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Verstörend betörend

„White Men Can't Jump!“ - Tom Krell alias How To Dress Well ist das egal. Er versucht sich trotzdem an seiner Version von R&B, die mindestens so verstörend wie betörend ist.  

„Love Remains“ erschien bereits Mitte 2010, verhallte aber hierzulande ziemlich ungehört. Jetzt sorgt Tri Angle Records, eins der wenigen Labels, denen man zutraut den Witch House-Hype zu überleben, für den Re-Release von Tom Krells Debütalbum. In unmittelbarer Nachbarschaft zu Balam Acab und ooOoO dürfte sich Tom Krell nur bedingt wohlfühlen. Denn über verzerrt-verhallte Beats beschwört Krell kein seltsames Schattenreich, in dem die Witch im House ist (Sorry, für den Kalauer). Nein, sein Glaube an die Liebe und das Leben ist unerschütterlich.

So klingt Tom Krell mal wie Super Collider minus Cristian Vogels Wahnsinn, dann wie die Jamie Lidell Horroshow oder wie Burial, dem man seine Filter geklaut hat. Dabei versteht sich Krell meisterhaft darauf, die Schönheit seiner Songs unter einem Berg von Distortion, geheimnisvollen Samples und weiteren Störungen zu begraben. Doch seine Stimme lässt sich zu keiner Zeit unterkriegen. Klingt so die Zukunft von R&B? Vielleicht! Der Satz „White Men Can't Jump“ stimmt ja mindestens seit der Zeit von Larry Bird nicht mehr.

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