Aktuelles Album

Work (Work, Work)

HTRK - Work (Work, Work)

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Verschrobener Pop

Der Tod eines Musikers ist immer ein großer Einschnitt in der Geschichte einer Band – teilweise sogar ihr Ende. Im Falle der australischen Kosmopoliten um HTRK hinterließ der Selbstmord des Bassisten eine Lücke. Dennoch erscheint nun ein neues Album.

Von Melbourne über Berlin nach London zog das ehemalige Trio HTRK – ausgesprochen Haterock. Ursprünglich als experimentelles Rock-Duo mit Synthesizern und Effekt-Pedalen gestartet, kam später die Sängerin Jonnine Davis, die mit ihrem androgyn klingenden Gesang dem HTRK-Sound eine gewisse Nico-Note verlieh.

Nach dem Freitod des Bassisten Sean Stewart im Frühjahr 2010 setzen die verbliebenen Bandmitglieder die bereits begonnenen Arbeiten am neuen Album fort – immer dokumentiert in dem eigens dafür eingerichteten Blog.

Im September 2011 erscheint das zweite Album „Work (Work, Work) auf dem US-Label Ghostly. Eingedunkelte, rauschbeladene Songs sind darauf, elektrifizierte Krautrock- und Shoegaze-Momente lassen sich ebenso heraus hören wie schleppend langsame Achtziger-Pop-Anleihen. Es ist ein düsteres Album, jedoch nicht bedrückender als die vorherigen Arbeiten dieser außergewöhnlichen Band.

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