Album

The Constant

I Blame Coco - The Constant

Redaktionswertung: 
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Energische Rebellion

Was tun, wenn man einen der erfolgreichsten Musiker der letzten 30 Jahre zum Vater hat? Anpassen oder rebellieren? Sich selbst als Musiker versuchen oder doch lieber etwas anderes machen? Was auch immer man tut, es wird eh mit der Arbeit des Vaters verglichen werden. Es sei denn, man macht es so wie Coco Sumner.

Die Fans ihres Vaters Sting werden sich mit dem Electro-Pop auf „The Constant“, dem Debütalbum der 19-jährigen, gewiss nicht anfreunden können. Statt ihrer Eltern haben Ian Brown (Stone Roses) und Robyn Coco Sumner unter die Arme gegriffen. Nicht etwa, weil sie Stings Tochter ist, sondern weil die junge Ms Sumner außergewöhnlich talentiert ist. Ian Brown nahm sie mit auf Tour durch Großbritannien, Robyn war derart begeistert von Cocos Song „Caesar“, dass sie ein paar Zeilen zum Refrain hinzufügen musste.

Dass Coco Sumner, den Sound von The Killers bewundert, hört man ihrem Album an vielen Stellen an. Trotzdem ist „The Constant“ natürlich keine Kopie, dazu ist Cocos zugleich raue und sanfte Stimme zu ungewöhnlich, ihre jugendliche Energie zu Ungestüm und ihr jeder Las Vegas-Glamour fern. Eingängige Popsongs zu schreiben, beherrscht sie in ihren jungen Jahren aber schon fast so gut wie ihre Vorbilder. Und wer war nochmal dieser Sting?

Am 15. Juli 2011 erscheint die neue Single "In Spirt Golden".

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