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Chiaroscuro

I Break Horses - Chiaroscuro

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Licht und Schatten

Vor zwei Jahren veröffentlichten I Break Horses ihr Debütalbum "Hearts". Auf ihrem neuen Album "Chiaroscuro" haben sie ihren Sound weiter perfektioniert und sorgen für das erste musikalische Ausrufezeichen im Jahr 2014!

"Chiaroscuro" ist ein Begriff aus der Kunstwelt und bezeichnet die dramatischen Hell-Dunkel-Effekte in Bildern der Barockzeit, etwa von Caravaggio oder Rembrandt. Je dunkler die Farben desto heller das Licht. Nach diesem Prinzip funktionieren auch die Songs von I Break Horses. Gleich mit dem Opener "You Burn" entführt uns die schwedische Künstlerin mit Sirenenstimmen in einen düsteren, bedrohlichen Wald und erzeugt eine knisternde Athmosphäre, die mit dem nächsten Track "Faith" einer nervösen Unruhe weicht. Maria Lindén schafft es, ihre Hörer vom ersten Ton in den Bann zu ziehen und über Albumlänge nicht mehr loszulassen. Synthiepop mit gelegentlichen Ausflügen in die frühen 80er Jahre und doch absolut zeitgemäß, so klingt "Chiaroscuro" im Jahr 2014.

Ihr konsequenter, detailreicher Sound ist meilenweit entfernt vom Mainstream, wird dafür in vielen Favoritenlisten landen, denn I Break Horses polarisiert mindestens genauso wie ihre Landsfrau Fever Ray oder Bat For Lashes, zwischen denen sich I Break Horses positioniert. Höhepunkte sind neben dem Opener das hypnotische "Disclosure" und das poppige "Weigh True Words". Lindén legt mit "Chiaroscuro" ein rundum gelungenes zweites Album vor, das gespannt auf die anstehenden Live-Shows macht.

"Chiaroscuro" von I Break Horses erscheint am 17. Januar 2014.

Review: I Break Horses - Hearts

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Hearts

I Break Horses - Hearts

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Gefühlvolle Uneindeutigkeiten
"I break horses", sang Bill Callahan einst, "I don't tend to them". Das schwedische Duo I Break Horses, Maria Lindén und Fredrik Balck, gibt sich auf seinem Debütalbum schon im Titel weniger herzlos. Ihr introvertierter Elektropop ist kühl, nicht kalt, und eher Eisblume als Eisklotz.

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