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Mach et einfach

Icke & Er - Mach et einfach

Label: 
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Berliner Schnauze mit Beats

Manchmal reicht schon ein mehr oder weniger lustiges Video auf You Tube, und jede Menge Mundpropaganda, um bei einem Majorlabel zu landen. Virales Marketing oder Geschichten, die das Web 2.0 schreibt? Icke & Er stellen sich dem Test.

Wenigstens gibt das Plattenlabel freimütig zu, dass es sich bei "Keen Hawaii" um die zweite Single der beiden Spandauer-Vorzeige-Atzen handelt. Ansonsten bleibt das Erfolgsrezept gleich. Er samplet sich durch die Musikgeschichte, während Icke berlinert, was das Zeug hält, und kleine, manchmal witzige, manchmal anrührende Geschichten zum Besten gibt. Schnell wird klar, das hier ist doch mehr Comedy als Musik, "Berliner Girls" so etwas wie das Update zu Ingo Insterburgs "Ich liebte ein Mädchen" und "S.P.A.N.D.A.U." das Familien freundliche Pendant zu Sidos "Aus`m Weg".

Als Schirmherrn haben sich die beiden Rolf Zacher ausgesucht, den größten Kleinganovendarsteller, der je eine Leinwand bevölkerte, und so etwas wie die letzte verbliebene Berliner Schnauze im Medienzirkus. Wobei man als Berliner die beiden trotz Zacher hassen dürfte, im Rheinland kann man zumindest mehr als nur darüber schmunzeln. Musik, die klingt wie eine durchzechte Nacht mit Kurt Krömer und Harald Juhnke selig, der sich plötzlich als HipHop-Fan outet. Nur: wo ist Eddie Arent? (fs)

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Wie war´s eigentlich bei... Icke & Er? (Konzert)

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Großes Theater auf Abschiedstournee
Erstaunlich voll ist es geworden, an diesem Donnerstagabend im Düsseldorfer Zakk. Auf dem Programm stehen Icke & Er, ihres Zeichens Myspace-Phänomen auf Abschiedstournee. "Exit Strategie" nennt der Philosoph aus Spandau das und sein Kompagnon am Mischer nickt dazu beflissen.

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