Album

Finafore

Illoin - Finafore

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Elektronika-Import aus den USA

Schnell schon Musik für den sich zaghaft durchsetzenden Frühling bereitlegen. Mit dem US-amerikanischen Duo Illoin bekommen die erste Frühlingssonne einen wärmenden Strahl mehr.

Die beiden Illoin Protagonisten leben in Philadelphia. Sie nannten sich zuvor Vertebrae und veröffentlichen ihr eigentliches Debütalbum „Pinafore“ nun nochmals unter neuem Namen auf den beiden Labels Notenruf und Collision/Collider Records. Soviel zu den in diesem Fall nebensächlichen Fakten. Illoin spielen streng betrachtet nichts neues, aber sie halten den Hörer für einen Moment auf. Zeigen eine kleine ruhige, abgeschottete Welt, in der es knistert und rauscht, lebendig und ausgeglichen ist. Es scheint erst in zweiter Linie um Experimentalität zu gehen. Vielmehr spielt sich die aufregend schöne Leichtigkeit in den Vordergrund, die Illoin aus dem Zusammenspiel von Elektronika, Live-Schlagzeug, Akkordeon, Piano und spärlich gesetzten Vocals erzeugen. Die rauschenden und knisternden Dissonanzen, die eigentlich keine sind, klingen wie von Insekten und geben dem Bild der kleinen Geheimniswelt eine weitere intensivierende Note. Vielleicht ist „Pinafore“ leicht unter Indietronics einzuordnen. Aber das wäre zu kurz gedacht. Import wäre eine feine Sache. Wir könnten alle, die wollen, zusammenlegen, um Porto zu sparen. (jw)

Download & Stream: 

Alben

Ähnliche Künstler