Drink More Water 5

iLoveMakonnen - Drink More Water 5

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Features, Freestyles, Remixe, ganz viel Piano: iLoveMakonnens neuester Release ist ein Mixtape im ursprünglichen Wortsinn und gerade in seiner Skizzenhaftigkeit charmant.

Wenige haben so einen immensen Output wie iLoveMakonnen: Der 25-Jährige hat seit 2011 zwölf Mixtapes releast. Letztes Jahr dann sein offizielles Debüt in Form der EP "iLoveMakonnen", und zwar via Drakes Label OVO Sound. Der hat bekanntlich ein Näschen für talentierte Weirdos, die auch mal aus der Box rausdenken können (PartyNextDoor, Majid Jordan), und mit Feature vom Labelchef höchstselbst wurde die Single "Tuesday" zum Smashhit in den USA. Ein Debütalbum in voller Länge ist trotzdem noch nicht absehbar.

Erstmal noch ein Mixtape: "Drink More Water 5" ist die - aha! - fünfte Auflage von Makonnens "Drink More Water"-Reihe, gestartet 2012. Ist ein guter Ratschlag, ist an sich auch gute Musik. Mixtape eben, im eigentlichen Wortsinn: ziemlich zusammengewürfelt, zwei der elf Songs sind gar nicht Makonnens, sondern die anderer Artists, auf denen er gefeaturet ist. Features gibt's sowieso reichlich, das prominenteste davon Migos, beim Rest muss man sich nicht schämen, wenn man noch nie von ihnen gehört hat. Dazu ein Freestyle, zwei Remixe, ganz viel Piano.

Klingt alles ein bisschen unfertig, roh, skizzenhaft, und gerade darin charmant. Denn der Kalifornier experimentiert gerne, macht sich Genres zueigen, verwirft sie wieder. "Drink More Water 5" ist da nicht anders, wird mit Sicherheit keinen Clubhit abwerfen, hat aber den ein oder anderen Ohrwurm in petto. Und ist ansonsten einfach nur ein weiterer Schritt in der künstlerischen Entwicklung eines jungen Songwriters, Produzenten, Sängers, Rappers. Und zwar weg vom Mainstream. Ganz weit weg.

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