Album

Horus

The Impossible Shapes - Horus

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Clever-kauziger Indiefolk zu verschenken

Mit gleich zwei Konzeptalben erweitern die nimmermüden Impossible Shapes ihre Diskographie. Mit kauzigem Indierock verkünden die Kanadier das Äon des Horus, mit entrückten Folkvariationen das Zeitalter der Extase. Und sie punkten durch Freigiebigkeit.

Dem Eigensinn ihrer frühen Tage sind The Impossible Shapes noch immer verpflichtet. Am laufenden Band bringen sie neue Stücke in die Welt, veröffentlichen ihre Werke gern mal nur auf Kassetten in limitierter Auflage, lassen gleichzeitig ein Händchen für große Melodien und eine Freude an verschrobenem Muckertum erkennen. Mal präsentiert sich die Band um Sänger und Songwriter Chris Barth als LoFi-verliebtes Küchenprojekt, mal sind ihre Alben clever und bedächtig zurechtproduziert. Das Doppelpack "Horus"/"Tum" zeigt die Band von allen guten und weniger guten Seiten, bringt herrliches und altbackenes unter einen Themenhut. Jeder, der sich zwischen Built To Spill, Pavement, Polyphonic Spree und immer wieder Guided By Voices geschmacklich wohl fühlt, dürfte an diesem Paket seine helle Freude haben. Das Tollste: Während das Studioalbum "Horus" auf den üblichen Wegen ins häusliche Musikregal wandert, verschenken die Impossible Shapes das feine Im-Wohnzimmer-der-Band-Album "Tum" einfach. Drei Songs von "Horus" und das komplette "Tum"-Zip-Paket stehen auf der Bandhomepage zum Download bereit. (sc)

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