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Quiet Confession

Isak - Quiet Confession

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Soulgeheimtipp aus Schweden

Von Geheimtipp ist die Rede. Isak, Sohn einer somalischen Mutter, wuchs in einem schwedischen Dorf auf und beschert uns nun eine weitere schöne Aufstiegsgeschichte, deren Weiterführung offen ist.

Seinem Talent bewusst, zog Isak erst nach Stockholm und später nach London, um mit schwedischen und jamaikanischen Produzenten an seinem Debütalbum zu arbeiten. Als Resultat wurde vor zwei Jahren in Schweden das hochgelobte „Quiet Confession“ veröffentlicht und holte Isak aus dem Geheimtippstatus heraus, den er nun auch im Rest Europas hinter sich lassen möchte. Und dafür stehen die Chancen nicht schlecht, denn Liebhaber von souligen und androgynen Gesangsstimmen, zwischen Falsett und Marla Glen dürften sich den schier vollkommen klingenden Popsongs kaum entziehen können. Mit Streichern und gerade noch tragbaren Bombast versteckt Isak seinen Perfektionismus gar nicht erst und erinnert teilweise sogar an den doch äußerst bemerkenswerten Justin Timberlake. Es gibt Popsongs, die können bei VIVA laufen und man würde dazu neigen, sie als peinliche Lieblingssongs einzustufen, aber letztendlich gehen sie einem doch so nahe, dass man auch offensiv seine Sympathie bekunden will und Isak´s „The Day When Love Called Out My Name“ ist solch ein Popsong. Das Debüt „Quiet Confession“ ist mit zwei Bonusstücken bei dem Berliner Label Ulftone Records erschienen. (jw)

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