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Perfumed Land

The Isles - Perfumed Land

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Redaktionswertung: 
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herausragend
New York klang niemals so englisch

Das Debütalbum "Perfumed Land" der New Yorker Band The Isles klingt sehr britisch, manchmal etwas old-fashioned, dabei aber immer frisch und erstaunlich spannend.

Wer bei aktueller Popmusik nur an tanzflächenkompatible Neo-Wave Bands denkt, gleich ob diesseits oder jenseits des Atlantiks, wird mit The Isles vielleicht keinen Spaß haben. Für die Indie-Disko sind deren Songs nämlich nicht geschrieben, obwohl einige auch dort funktionieren könnten. Klassische englische Popmusik der Achtziger stand hier vielmehr Pate. Auch wenn Vergleiche immer subjektiv sind, aber wer hier nicht die Smiths heraushört, dem ist eigentlich nicht zu helfen.

Die allzu deutliche Nähe zu Morrissey/Marr macht sowohl die Stärke als auch die Schwäche dieses Albums zugleich aus. Nostalgiker (wie ich) werden sich einfach an den schönen Stücken erfreuen, von denen man sich einige auch auf alten Smiths-Platten denken könnte. Das Songwriting jedenfalls sitzt und erfreut auf hohem Niveau. Skeptiker werden zurecht einwenden, das wäre alles nicht neu und reichlich angestaubt! Aber mal im Ernst! Die zigste Neo-Wave Band ist ja auch nicht mehr so spannend wie einst Franz Ferdinand oder Interpol, oder? Das Ganze bleibt also Geschmacksache. (cw)

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