Album

Vacilando Territory Blues

J. Tillman - Vacilando Territory Blues

Redaktionswertung: 
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mittelmäßig
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Solo für den Blues des Lebens

Fleet Foxes sind eine besondere Band. Mit ihren Stimmschichten berühren sie auf Platte zutiefst und rühren auch live zu Tränen. Nicht minder besonders und (be)rührend: Der leise Soloausflug des singenden Schlagzeugers J. Tillman.

Bevor die Indie-Welt letztes Jahr durch diese Band aus Seattle wach geküsst wurde, hatte Josh Tillman - der Schlagzeuger ebendieser Fleet Foxes - bereits vier Alben unter seinem Namen nahezu allein gestemmt. Bis dato war es nur ein kleiner Zirkel Musikvernarrter, der Tillmans Töne kannte. Aber so, wie der Gesang der Fleet Foxes seine Kreise zog und Musikliebhabern jedweder Coleur den Atem raubte, steht auch bei Tillmans Soloausflügen dieser im Mittelpunkt.

Mit einigen lauteren und etwas Band-orientierteren Ausnahmen erinnert dieser Singer/Songwriter-Schlagzeuger die meiste Zeit an große Momente, wie man sie von Nick Drake, Will Oldham oder auch Bon Iver kennt. Folkig, ohne dröge zu sein, spielt er seine Lieder vom Blues des Lebens, ohne damit einzuschläfern. Leicht legt er sich auf die begleitenden Instrumente, schwebt förmlich über den Dingen und weiß auch mit "nur" einer einzigen Stimme zu verzaubern und berühren.

"Vacilando Territory Blues" erschien bereits Anfang dieses Jahres und markiert bereits den fünften Ausflug Tillmans auf Solopfaden. Mit "Earthly Bodies" gibt es nun einen ersten Ausblick auf den im Herbst erscheinenden Nachfolger "Year In The Kingdom". Da möchte man den Sommer am liebsten gleich wieder verabschieden, bevor er überhaupt angefangen hat.

 

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