Album

One-Armed Bandit

Jaga Jazzist - One-Armed Bandit

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Spielotheken-Jazz

Spielautomaten sind aus der Mode gekommen, fristen ein Nischendasein in Spielotheken oder Heinz Strunk-Romanen. Das neunköpfige, norwegische Jazz-Rock-Ensemble Jaga Jazzist lässt sich davon nicht beeindrucken und spielt auf „One-Armed Bandit“ den Spielautomaten-Soundtrack der Zukunft.

 

„Jazz is not dead, it just smells funny“ Diesen Satz Frank Zappas haben sich Jaga Jazzist zu Herzen genommen. Und Jazz auf „One-Armed Bandit“ seiner Gesetztheit und Bildungsbürger-Gemütlichkeit beraubt. Die neun ständigen Mitglieder von Jaga Jazzist jagen sich in einer polyrhythmischen Hatz durch neun Songs, kombinieren Humor mit einer Virtuosität, die Frank Zappa auch gefallen hätte.

Zum irrwitzigen Tempo und zur auditiven Dichte von „One-Airmed Bandit“ passt es, dass mit John McEntire (Tortoise) ein Mann für den Mix verantwortlich ist, der in der Post-Zappa-Ära dafür gesorgt hat, dass Jazz nicht völlig aus dem kollektiven Popgedächtnis kippt. Und Jaga Jazzist sehen nicht ein, das rhythmische Erbe Fela Kutis oder Mulatu Astatkes Studentenbands wie Vampire Weekend und seiner Paul-Simonisierung zu überlassen. Hier gibt’s auf die Zwölf, bis man nur noch Kirschen sieht. Dafür winkt dann auch ein Hauptgewinn!

Alben

What We Must

Jaga Jazzist - What We Must

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Norwegisches Wirbelwindkollektiv
Einem Chamäleon gleich hat sich dieses norwegische 10-Kopf-Kollektiv an allen Trends der Musikbranche vorbei gemogelt. Selbst jetzt, wo es in einer größeren Öffentlichkeit steht, bleibt die Entwicklung unberechenbar.

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