Album

Howlin

Jagwar Ma - Howlin

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Kommt jetzt das Rave-Revival? Während die Stone Roses im Gesicht knittriger sind als Mick Jagger, kommen Jagwar Ma daher und nehmen den Faden auf, den ihre britischen Vorfahren in den 90er Jahren verloren haben. Ihr Debüt „Howlin“ feiert dabei sich selbst und das Leben als endlosen Rave. Und wir machen mit!

Als Jagwar Ma Anfang 2013 in Deutschland im Vorprogramm der Foals unterwegs waren, wurde so mancher von ihnen überfordert. Endlos durch Hallschleifen gezerrte Stimmen, ein tanzbarer Beat und ein Leihbassist, der Gestus und Habitus von Mani (Stone Roses, Primal Scream) perfekt kopiert hatte. Man konnte live nur ahnen, was „Howlin“, das Debütalbum von Jona Ma und Gabriel Winterfield, offenbart: Die Schnittmenge aus Madchester, Rave, Dub und viel Sonne!

Jagwar Ma - The Throw (Time & Space Machine Levitational Remix)

Klingt als hätten Jagwar Ma auf Goa Urlaub gemacht? Zur Not tut's auch ein Studio in Südfrankreich, um mit den Rolling Stones im Sinn ein wunderbar verpeiltes Album aufzunehmen, das trotzdem strahlende Momente der Klarheit am Fließband produziert. Das Album blubbert kraftvoll auf unsicheren Beinen, während sich die Stimme von Jona Ma, aus dem Keller der letzten Nacht ins gleißende Sonnenlicht kämpft. Was live ein bisschen ausfranste, wird auf „Howlin'“ durch die Dienste von Ewan Pearson eingedampft und konzentriert. „Feel Good Hit Of The Summer!“

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