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That's How We Burn

Jaill - That's How We Burn

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Verschmitzt und beknackt

Schnurri, Bärchen-Pulli und ein quietschebuntes Video sprechen eine eindeutige Sprache: diese Typen haben Humor. Neben diesem besitzen sie aber auch ein Händchen für poppigen Garagenrock, mit dem sie nun via Sub Pop in die weite Welt hinausziehen.

"Stroller" bedeutet im Deutschen Landstreicher, Strolch oder auch Wanderschauspieler. Und irgendwie trifft dieser Songtitel ganz gut das, was das Quartett auf seinem neuen Longplayer bietet. Jaill ziehen einfach und unbedacht drauflos, stoppen in den Garagen, um zu rocken, pausieren an Stränden, um zu tanzen und spielen an jeder Ecke, um die Zeit und andere Biederkeiten auf unterhaltsame Weise zu vertreiben. 

Vincent Kircher, Austin Dutmer, Andrew Harris und Ryan Adams legen mit "That's How We Burn" ihr drittes Album vor, das gleichsam das erste für sie unter dem Labeldach Sub Pop ist. Über eine knappe halbe Stunde wird Lo-Fi-Pop geboten, der garagig rockt und mit einem verschmitzten Lächeln für ein kurzweiliges wie knallig buntes Albumvergnügen sorgt. Man höre den eingangs erwähnten Opener "The Stroller" und schaue sich auch unbedingt das dazugehörige Video an. Danach ist klar, wo die Reise dieser herrlich beknackten Strolche hingeht.

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