Arts & Sciences

James Cook - Arts & Sciences

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Berliner Barock

Mit dem gleichen Namen bedacht, wie der große britische Seefahrer und Entdecker des 18. Jahrhunderts, geht James Cook auf „Arts & Sciences“ auf die Suche nach dem Barock im Pop. Mit Erfolg!

James Cook ist Teil der Berliner Szene, die sich rund um den ehemaligen Sneaker Pimps-Frontmann Chris Corner (IAMX) angesiedelt hat. Nach drei Alben mit seiner Band Nemo und einem Job als Gitarrist auf der „Kiss And Swallow“-Tour von IAMX, ist „Arts & Sciences“ inzwischen Cooks zweites Soloalbum.

Die musikalische Nähe zu Chris Corner und seinem Projekt IAMX kann Cook darauf nicht leugnen. Wo Corner aber an Wave und das Berlin der 80er Jahre anknüpft, bleibt Cooks Pop ganz englisch: mit üppigen Streicherarrangements, auf die auch Richard Ashcroft stolz wäre, und aus der Feder von Phil France (The Cinematic Orchestra) und Anne Marie Kirby stammen; mit seiner Mischung aus Melancholie und Stolz, die einer guten Kneipenschlägerei nie aus dem Weg gehen würde; mit der barocken Opulenz seiner Songs. „Arts & Sciences“ schließt Mut zum Pathos und zur großen Geste ein, doch Cook weiß, bis zu welchem Punkt er den Bogen spannen darf.

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