Alltag einer Behörde

Jan Lorenzen, Yvonne Burger - Alltag einer Behörde

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Das Innenleben der Stasi

Im Herbst 2004 jährt sich die politische Wende in der ehemaligen DDR zum 15. Mal, doch die Aufarbeitung in Ost und West ist längst nicht abgeschlossen.

Kaum sind die Rosenholz-Agentendateien aus den USA nach Deutschland zurückgekehrt, beginnt eine neue Diskussion über den Umgang mit ehemaligen Stasi-Mitarbeitern.
Betroffene ahnten meist nicht, wie weit der Arm des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) reichte. Für fast 100.000 hauptamtliche Mitarbeiter war das MfS täglicher Arbeitsplatz. Generäle und hohe Offiziere erzählen vom Innenleben des Stasi-Apparates und von den Techniken der zur täglichen Routine gewordenen Geheimdienstarbeit, von Zersetzung und von Verhören politisch Andersdenkender. Im Ministerium für Staatssicherheit ging es nicht ausschließlich darum, gegen Oppositionelle vorzugehen und die "Feinde des Sozialismus" unschädlich zu machen. Die Stasi war ein Überministerium geworden, das sich für alles verantwortlich fühlte. Die Mitarbeiter merkten zunehmend, dass es ihre Aufgabe war, Fehler und Versäumnisse der politischen Führung zu kompensieren.

Im Originalton: die Stellvertreter Erich Mielkes - Gerhard Neiber, Wolfgang Schwanitz - sowie weitere Stasi Generäle.

2 CDs, Gesamtlaufzeit ca. 101 min.

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