Album

Reckon

Jason Collett - Reckon

Redaktionswertung: 
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mittelmäßig
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herausragend
Occupy-Soundtrack

Broken Social Scene-Mitglied Jason Collett wartet Anfang November 2012 mit seinem fünften Soloalbum „Reckon“ auf und positioniert sich dabei als Zeigefinger schwingender Finanzkrisen-Reflektor. Der erste Vorgeschmack, „I Wanna Rob A Bank“, präsentiert den Kanadier allerdings weit entfernt von garstigen oder gar tristen Klangbildern. Stattdessen regiert musikalischer Frohsinn in Form von luftig leichten Offbeats.

Wut, Trauer, Ohnmacht: Die Finanzkrise hat seit ihrem Beginn im Sommer 2007 Millionen Menschen um ihr Hab und Gut gebracht. Während die einen versuchen zu retten, was noch zu retten ist, stecken die anderen fassungslos den Kopf in den Sand. Auch  Jason Collett hat sich in den letzten Monaten so einige Nächte um die Ohren geschlagen und sich dabei mit aufkommenden Fragen rund um die globale Misswirtschaft und deren Verlierer beschäftigt.

Das Ergebnis „Reckon“ erscheint Anfang November  und zeigt den kanadischen Singer/Songwriter sowohl als rüffelnden Kritiker mit erhobenem Zeigefinger, wie auch als verständnisvollen Mutmacher für Gebeutelte. Auf dem ersten Appetizer des mittlerweile fünften Soloalbums „I Wanna Rob A Bank“, rückt Jason Collett der Misere mit beschwingten Offbeats und entspannter Atmosphäre zu Leibe und liefert damit den Beweis, dass man der Finsternis auch durchaus mal mit reichlich Licht gewinnbringend begegnen kann. In diesem Sinne: Hoch die Köpfe! Alles wird gut.

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