Album

Future Thought

Jason Fine - Future Thought

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Chicago, Detroit, Space

Traverse City, Michigan. Auf einer Landzunge zwischen Chicago und Detroit wohnt Jason Fine. Vielmehr Informationen gibt der US-Amerikaner nicht preis, lässt dafür seine Tracks sprechen. Mächtige, oldschoolig swingende Tracks, die nach Chicago, Detroit und ganz weit raus weisen.

Bumm! "Our Music Is a Secret Order", Jason Fines erstes Album für das schwedische Label Kontra Musik kam aus dem Nichts und hinterließ bleibenden Eindruck. Was von außen wie eine Daten-CD der Freimaurer-Loge aussieht, entpuppt sich beim Hören als etwas Einzigartiges. Frei von Trends, bar jeder Funktionalität besinnt sich Fine darauf auf die Anfänge von Techno. Den Sound von Detroit versucht er im Hier und Jetzt mit den inzwischen zur Verfügung stehenden Mitteln weiter zu entwickeln.

Mit "Future Thought" bringt er sein ehrgeiziges und eigenbrötlerisches Projekt auf die nächste Stufe. Die Menschenleere des ersten Albums hat er gegen eine wärmere Welt eingetauscht. Als würde sich Fine für eine lange Reise präparieren, hat er seine Tracks mit Namen wie "Nutella", "Cream" oder "Butterscotch" versehen, die tatsächlich so fröhlich und gut genährt klingen, wie es ihr Titel andeutet. Wenn Fine auf "Our Music Is a Secret Order" noch an seiner Rakete gebastelt hat, dann ist er mit "Future Thought" jetzt bereit zum Abheben.

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