Love For A Strange World

Jay Haze - Love For A Strange World

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Technoider Weltschmerz

Jay Haze war die letzten beiden Jahre omnipräsent. Sei es als Labelbetreiber, DJ oder Produzent. Auch Kitty-Yo ist Feuer und Flamme.

Die Biografie liest sich wie ein dramatisches Road-Movie. Armut und Gewalt haben Haze stark geprägt, er floh aus den USA nach Amsterdam, musste weiter und gelangte schließlich nach Berlin. Währenddessen baute er sich musikalisch auf, produzierte Tracks u.a. mit Ricardo Villalobos und Robag Wruhme, legt auf und arbeitet an den Labels Contextterrior, Textone, Tuning Spork und Future Dub. Jay Haze legt selten den leichten Gang zur fluffigen Minimal-Techno-Welt ein, er durchbricht Hörgewohnheiten, drosselt das Tempo, macht Exkurse zum Hip Hop und gelangt zu einem Sound, wie er im Ansatz an Super_Collider erinnert, jenem dicht versponnenen Projekt von Christian Vogel und Jamie Lidell. Sein Debütalbum „Love For A Strange World“ wurde von Kitty-Yo veröffentlicht und der Titel klingt wie die Überschrift zu einem musikalischen Roman, der von Hazes Erfahrungen lebt. Die Musik klingt ähnlich: reduzierte Tracks, die auf die großen Bassdrums und catchy Hooklines verzichten, die sich bewusst gegen einen ersten positiv-eingängigen Eindruck verwehren und durch diverse Gastsänger/ -rapper noch eindringlicher ihre Zerrissenheit offenbaren. (jw)

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