Songs to No One 1991-1992

Jeff Buckley - Songs to No One 1991-1992

Redaktionswertung: 
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Tragischer Vocaliero der 90er
Sechs Tage nachdem Jeff Buckley spontan im Mississippi baden ging, wurde sein Körper gefunden. 30jährig starb Buckley 1997, sämtliche Zuhörer für immer in dem Stadium der Erleuchtung zurücklassend, in das sein Debüt "Grace" sie versetzt hatte.

Als Sohn der Songwriterlegende Tim Buckley sah sich der Sänger höchsten Erwartungen gegenüber, die er 1994 mit "Grace" nicht nur erfüllte, sondern locker übertraf. Buckleys feines Songwriting, das er hier erstmals mit kompletter Band umsetzte, verblüffte vor allem durch das "Ich hab hier ein paar kleine Songs geschrieben"-Selbstverständnis, das durch sämtliche Stücke klang und unglaubliches Understatement war. Buckley starb während der Produktion des Nachfolgealbums "My Sweetheart The Drunk", das einem Jahr nach seinem Tod unvollendet und als "Sketches (For My Sweetheart The Drunk)" veröffentlicht wurde. Mit "Mystery White Boy" erschien 2000 ein Livealbum, in diesem Oktober sollen eine Singles-Box und eine Raritätensammlung dem Buckley-Fan in finanzielle probleme stürzen. Vor allem "Songs to No One 1991-1992", das Buckleys Schaffen vor "Grace" dokumentiert, ist die Investition sicher wert. Gemeinsam mit dem Gitarristen Gary Lucas entstanden hier Songs, die gleichsam Skizzen wie Hymnen sind, unruhig auf ihre Vervollkommnung zu warten scheinen und darin schlichtweg perfekt sind. (sc)

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