Bad Jokes

Jeremiah Jae - Bad Jokes

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herausragend
Straighte Beats und schräge Samples

Jeremiah Jae ist flügge geworden und verlässt mit seinem nächsten Album das Nest seines Mentors Flying Lotus. Bevor sein Debüt für Warp Records erscheint, legt der Hip-Hop-Avantgardist mit „Bad Laughs“ ein kostenloses Mixtape vor.

Jeremiah Jae ist Rapper und Produzent in Personalunion. Das hat er nicht nur mit Flying Lotus gemeinsam, der sein Debütalbum „Raw Money Raps“ produziert hat, sondern auch mit anderen Genies wie El-P oder Madlib. Nach Flying Lotus ist Jae der zweite Brainfeeder-Artist, der auf Warp Records veröffentlicht. Ein Album soll noch dieses Jahr erscheinen, das Mixtape „Bad Laughs“ verkürzt die Zeit bis dahin.

Jeremiah Jae - Bad Jokes

Zur Hälfte hat Jeremiah Jae die neun Tracks selbst produziert, beim Rest haben u.a. Flying Lotus, Jon Wayne und Oliver the 2nd assistiert. Zu behaupten, „Bad Laughs“ wäre weniger elaboriert als sein Debütalbum, würde klar am Ziel vorbeischießen. Allerdings: Wirkte Jae auf „Raw Money Raps“ noch wie ein Nachfahre von „Weirdo“ Sensational, rappt er auf seinem Mixtape deutlich straightere Beats, die trotzdem nicht mit denkwürdigen Merkwürdigkeiten sparen. Bestes Beispiel: „Guns'n'Butter“, für das Jae Hildegard Knefs „Insel meiner Angst“ derart prominent sampelt, das es fast als Duett durchgehen könnte. Ein Track, der in jede Jahresbestenliste gehört!

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