Album

Perfecting Loneliness

Jets To Brazil - Perfecting Loneliness

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Einsamkeit in rockiger Perfektion

Das dritte Album einer Band, deren zweites Album in mancher Leute Köpfe eine Menge Platz besetzt. So viel Platz, dass es "Perfecting Loneliness" schwerfällt, sich noch daneben zu setzen. Obwohl auch hier wenig falsch gemacht wird.

Letzten Endes ist es die Länge, die dem Album nicht gut tut. Den vielen guten Ideen, mit denen "Perfecting Loneliness" bestückt ist, lässt man einfach zu viel Zeit. Formuliert sie erschöpfend aus und beleuchtet alle Ecken und nimmt den Songs damit viel von ihrer Spannung. Blake Schwarzenbach schreibt sehr schöne Texte, die Instrumentierung der Stücke ist so überaschend wie gefällig und dennoch: Zu viel hiervon, zuviel von jenem tut Liedern nicht gut, die von eigentlich recht einfacher Traurigkeit erzählen. Das ist recht einfach schade, denn schon der Titelsong zeigt, mit was für Songwritingqualitäten man es hier zu tun hat. Und zu lang hin, zu ausschweifend her: Man will es gleich noch mal hören. (sc)

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