Album

Mischievous Moon

Jill Barber - Mischievous Moon

Redaktionswertung: 
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Rolle rückwärts

Inspiriert von den großen Crooner-Damen der Vergangenheit und eingepackt in seidige Doris Day-Garderobe bezirzt Jill Barber bereits seit Jahren ihre Anhängerschaft im fernen Kanada. Nun will die Sängerin auch hierzulande mit „Mischievous Moon“ durchstarten. 

Wer mit dem Gedanken spielt in der nächsten Zeit eine stilechte Retro-Cocktailparty zu veranstalten und dafür noch auf der Suche nach der passenden musikalischen Hintergrundbeschallung ist, der kann dieser Tage getrost aufatmen. Denn das neue, mittlerweile fünfte Studioalbum von Jill Barber hat alles, was es braucht, um eine amtliche 50s-Party mit Leben zu füllen. Mit beschwingten Klavier-Spielereien („Chances“), süffigen String-Arrangements („Tell Me“, „Mischievous Moon“) und jazzigen Einwürfen („Oh My My“), geht es auf dem Europa-Debüt der Sängerin schnurstracks back to the roots.

Jill Barber - Tell Me

Natürlich widmet sich Jill Barber dabei den ganz großen Gefühlen. Mit samtweichem Organ singt die Kanadierin fast durchgehend von der Liebe. Es geht um Sehnsüchte, Hoffnungen und  Herzschmerz. Das alles, im Verbund mit einem musikalischen Vintage-Jazz-Pop-Background, der Erinnerungen an vergangene Werke von Nina Simone oder den Platters weckt, führt letztlich zu einem dicken Häkchen auf der Party-to-do-Liste. Nun kann man sich getrost um die Getränke, die Location, das Ambiente und anderen Schnickschnack kümmern.

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