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Jim Noir

Jim Noir - Jim Noir

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Commander Jamesons Retropop-Abenteuer

Er sieht aus wie die englische Version von Beck, posiert mit einer affigen Ukulele auf der Kühlerhaube eines Rolls-Royce und plündert hemmungslos die britische Popgeschichte. Gestatten Jim Noir, Multi-Instrumentalist und englischer Exzentriker par excellence.

Jim Noir ist durch und durch ein Sympath. Was seine musikalischen Vorbilder angeht, stapelt der junge Mann alles andere als tief. Analog zu David Bowies Alter Ego Ziggy Stardust schickt Jim Noir Commander Jameson ins All. Für die lange Wegstrecke und die große dunkle Weite des Weltraums hat ihm sein Gönner 13 Titel mit auf den Weg gegeben, die zumindest vorübergehend die Beatles-Schrankwand und den Festmeter Beach Boys ersetzen können.

Jim Noirs Schlafzimmer-Produktionen atmen den Geist der 60er als im Weltraum der Kalte Krieg mit anderen Mitteln ausgetragen wurde und auf Erden die Hippies das Sagen hatten. Noirs Commander Jameson blickt auf diese Welt herab und genießt seine Abgeschiedenheit im All. Statt aufwändiger Experimente oder gar der Absicht eine Fahne in einen Planeten zu hauen, kümmert sich Commander Jameson lieber darum, die Tage mit Melodien satt zu genießen. Wunderbares Album!

Florian Schneider / Tonspion.de

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