Album

Drill A Hole In That Substrate And Tell Me What You See

Jim White - Drill A Hole In That Substrate And Tell Me What You See

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Prasselnde Americana trifft perlende Elektronik und Aimee Mann

Sanft gleitet Jim White durch Musikgeschichte. Er zitiert und variert und schafft doch immer wieder das Ureigene. Zart prasselnde Americana, besetzt mit Andeutungen und Querverweisen, entsteht in seiner Hand und füllt auch Whites aktuelles Album.

Seit vielen Jahren bringt Jim White Melancholie in Liedform. Er versetzt sie mit Slide-Gitarren, Minimalbläsern, schwermütigem Soul, perlender Elektronik und Rap-Andeutungen. Seit der Wiederveröffentlichung des 1997er Albums "Wrong-Eyed Jesus" bekommen seine Stücke mehr und mehr von der Aufmerksamkeit, die sie verdienen. "Drill A Hole In That Substrate And Tell Me What You See", im nun vergangenen Sommerimitat erschienen, wird Whites Freundeskreis noch vergrößern. Dafür sorgt das bewährt kluge Songwriting, das bei aller Sanftheit immer wieder unerwartete Haken zu schlagen weiß. Dafür sorgt Jim Whites Art, mit Worten und Klängen umzugehen. Dafür sorgen, nicht zuletzt, famose Gäste wie M. Ward oder – die Hörprobe "Static On The Radio" veredelnd – Aimee Mann. "Drill A Hole..." ist clever, traurig und schön in der exakt richtigen Kombination. (sc)

Alben

Ähnliche Künstler