Album

Dark Chords On A Big Guitar

Joan Baez - Dark Chords On A Big Guitar

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Neues Album der Folkikone

Ja, Joan Baez. Ja, ein neues Album. Zehn neue Songs aus fremder Feder hat die Quasiheilige auf „Dark Chords On A Big Guitar“ versammelt. Darunter „In My Time Of Need“, das ihr Kritikerliebling Ryan Adams schenkte.

Joan Baez hält, was der Albumtitel verspricht: Traurige Lieder, düsterer Blues, introvertierte Songs, die mit der Joan Baez ganz früher Tage nicht mehr viel zu tun haben. Eine gesetzte Sängerin hört man hier, einmal mehr Stücke anderer Sänger und Komponisten interpretierend. Neben Ryan Adams haben sich zum Beispiel Natalie Merchant, Joe Henry und Steve Earle die größte Mühe gegeben, „Dark Chords On A Big Guitar“ mit Songs zu versehen, die einer Joan Baez würdig sind. Dabei ist man letztlich fast ein wenig zu perfekt vor- und auf Nummer sicher gegangen. Ein paar Kanten und besondere Highlights hätten „Dark Chords...“ sicher nicht schlecht zu Gesicht gestanden. Joe Henrys Beitrag, der im Vergleich zum bluesdurchtränkten Rest schon fast wüst rockt, reicht da nicht wirklich aus. In der Joan Baez-Sammlung macht sich dieses neue Studiowerk ganz und gar nicht schlecht, für sich allein genommen ist es doch ein bisschen sehr behäbig. (sc)

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