There Is

Jono McCleery - There Is

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
England 2011

Obwohl sein Name in einem Atemzug mit diesjährigen Album-Debütanten wie James Blake oder Jamie Woon genannt wird, ist Jono McCleery einen Schritt weiter. "There Is" ist sein zweites Album und eine gekonnte Verknüpfung aus zeitlosem wie aktuellem Songwriting.

UK und Dubstep gehen 2011 wieder verstärkt Hand in Hand. Der in London lebende McCleery bedient sich bei "There Is" ebenfalls der gegenwärtigen musikalischen Strömung. Neben Gitarre, Piano und Streicher sind es die Elemente aus aktuellem Post-Dubstep und Elektronik, mit denen McCleerys’ Sound nun dichter an einem Musiker wie James Blake ist, als er es mit seinem selbstproduzierten Debüt noch an Nick Drake war.

Trotz urbanen Arrangements bleibt "There Is" stets idyllisch und zurückhaltend. Den warmen Melodien wird McCleery mit weicher und teils souliger Stimme gerecht. Dabei lässt er sich mit seinem Einsatz schon mal Zeit, wie in dem 7minütigen "Tomorrow", oder gospelt sich kurz und direkt durch gerade mal 1:10 Minute Spielzeit ("Raise Me").

Ein schönes Singer/Songwriter-Album, das die Vergleiche zu neuen Songschreibern aus England hervorruft, trotzdem ausgewogen und abwechslungsreich ist und mit dem sich McCleery nicht zuletzt eigenständig in diese Künstlerlinie einreiht, statt blöd daneben zu stehen.

Tipp: Beim Download ein wenig Geduld mitbringen. Die Seite lahmt im Moment ein wenig.

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