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Josh Ritter - - exklusiver Download -

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Tränenfluss

Für die einen ist Bruce Springsteen viel zu sehr leidenschaflich amerikanisch, für die anderen ein großartiger Songwriter. Letzteres kann man ihm zumindest nicht verweigern wie Josh Ritters Cover-Version beweist.

Aber der Reihe nach. Springsteen schrieb das Stück als Titeltrack seines Doppelalbums im Jahre 1980, also noch vor seiner "American Poser mit Schweißband"-Phase (und wer mag, kann die Uhr hier zurückstellen: "The River" als Live-Video). Weniger Rock, noch mehr Songwriting. Wahrscheinlich sein bestes Album, gleichzeitig auch sein Durchbruch. Stücke, die zwar vor Storytelling-Pathos strotzen, aber noch nicht vom ihm erdrückt werden.

Und was macht Josh Ritter daraus? Nichts. Im positiven Sinne. Er macht jedenfalls nicht den Fehler, alles anders machen zu wollen, nur leichte Zugeständnisse an den Habitus des Songs, keine gewagten Improvisationen. Dadurch und durch sein sparsames Gitarrenspiel, kann der leise Song seine Wirkung voll entfalten.

Josh Ritter hat gerade erst sein Album "To The Dogs Or Whoever" veröffentlicht; die verlinkte Cover-Version von Springsteens Klassiker wurde im September dieses Jahres im Berliner Festsaal Kreuzberg mitgeschnitten.

Jan Schimmang / tonspion.de

Alben

The Historical Conquests Of Josh Ritter

Josh Ritter - The Historical Conquests Of Josh Ritter

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Kreuzzug ins Bunte
Der Ritter hat aufgerüstet. Mit mehr Vielseitigkeit in der Hand kämpft er sich in die Richtung spannender Veränderungen und Neuorientierungen vor. Josh Ritter, der traditionsbewußte Songwriter, erobert damit auf seinem fünften Album seine eigene Erweiterung.

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