Album

Underwater

Joshua Radin - Underwater

Redaktionswertung: 
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Zwischen Lagerfeuer und Saloon-Party

Joshua Radin veröffentlicht im August sein Viertwerk „Underwater“. Auf dem Titeltrack überrascht der Singer/Songwriter mit illustren Gästen und ungewohnt beschwingten Klängen.

Ein Stuhl, eine Akustische und ein Mikrofon: selten braucht Joshua Radin mehr wenn es auf die Bühne geht. Der Lockenkopf aus Ohio ist ein klassischer Folk-Poet durch und durch. Seit nunmehr sechs Jahren bezirzt der Sänger nun schon Freunde ruhiger Klänge mit gehaltvollen Whisper-Rock-Outputs im Zweijahres-Rhythmus.

Nicht viele kennen sein Gesicht, aber Millionen erfreuen sich an seinen Songs. Das liegt in erster Linie daran, dass kaum eine erfolgreiche US-TV-Serie mittlerweile ohne Radins eindringlichem Liedgut auskommt. Greys Anatomy, Scrubbs, One Three Hill, Dr. House: die Liste von Soundtrack-Beiträgen ist endlos. Auch sein viertes Album „Underwater“, welches im August 2012 erscheint, hält wieder alles bereit, was Freunden der Klänge von Bob Dylan, Simon & Garfunkel und Cat Stevens lieb und teuer ist.

Doch es gibt auch Neues zu entdecken. Unspektakuläres Sechssaiter-Gezupfe gepaart mit Radins rauchigem Organ: gewohnt melancholisch und einfühlsam beginnt der Titeltrack des Albums, ehe sich ab der Mitte des Tracks Benmont Tench (Tom Petty & The Heartbreakers),  Jim Keltner (Bob Dylan, John Lennon) und  Jimmie Haskell (Simon & Garfunkel) dazugesellen und aus dem Lagerfeuer-Sitin eine muntere Saloon-Party werden lassen. Die neuen Klang-Einschübe stehen der verhaltenen Basis Radins überraschend gut zu Gesicht und machen definitiv Lust auf mehr.

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