Album

Purpose

Justin Bieber - Purpose

Redaktionswertung: 
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Endlich 21

Ex-Kinderstar Justin Bieber veröffentlicht sein erstes Album als Erwachsener. "Purpose" ist zeitgemäßer Pop, nicht mehr und nicht weniger. 

Man muss die aktuelle Popmusik nicht mögen, vieles ist einfach nur flach, endlose "ah ah oh oh" Chöre, ein bisschen tanzbar, immer schön angepasst und insgesamt einfach nur öde. In diesem Umfeld ist das neue Album von Justin Bieber ein echter Lichtblick. 

Gutes Songwriting ("I'll Show You", "What Do You Mean?", "Company") und blitzsaubere Produktion (u.a. von Diplo und Skrillex) machen aus "Purpose" eines der besten Mainstream-Pop-Alben des Jahres. Die One-Boy-Boyband ist endlich erwachsen geworden und man muss sich heute nicht mehr schämen, wenn man Justin Bieber hört oder seine Boulevard-Pirouetten einschließlich wohl kalkulierter Nacktbilder, illegaler Autorennen und seiner Zuneigung zu weichen Drogen einfach nur unterhaltsam findet. 

Natürlich kommt auch "Purpose" nicht ohne käsige Momente aus, ohne diese "ah ah oh oh" Chöre, diese eklig kalkulierte Anbiederung ans Radio. Songs wie "Sorry", "The Feeling" oder "Been You" sind musikalische Wegwerfartikel vom Grabbeltisch. Tausendmal gehört, tausendmal ist nix passiert.

Aber wenn sich Bieber dann ans Klavier setzt und einen Song wie "Life Is Worth Living" gefühlvoll ins Mikrofon haucht, dann wird einem wieder klar, warum er sich weltweit so eine riesengroße Fanshar erobert hat. Talent hat eben überhaupt nichts mit Schlagzeilen zu tun, das hat man oder hat man nicht. Das kann ihm keiner absprechen.

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