Album

1

Juvelen - 1

Label: 
Redaktionswertung: 
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Das bisschen anders

In Schweden ist Jonas Pettersson seit letztem Jahr ein neu entdeckter Star. Hierzulande eigentlich kaum bekannt, hat er relativ unbemerkt ein außergewöhnliches Debüt fabriziert. 

Einen guten Sänger macht nicht immer nur die Qualität der Stimme, sondern diese selbst aus. Petterson aka Juvelen hat ein außergewöhnlich aufdringlich quäkendes Organ, irgendwo zwischen James Walsh (Starsailor), Brett Anderson und Fever Ray.

Zudem ziert sich der Schwede gerne mit der Attitüde seines Vorbildes Prince - auch wenn es dem Künstler selbst etwas peinlich ist, das einzugestehen: "You can’t really mention Prince as an influence these days, can you? Let’s just say its about songs of the heart, sung from the hip. May I kick it?”, wird er auf seiner Website zitiert.

Dennoch gibt er sich nicht gerade bescheiden. "The good name of pop music will be restored, and sexy will once again be the shit.", sagt er über sein Debüt.

Große Worte für ein großes Album. Popmusik mit dem Sex-Apeal des Soul und manchmal auch mit der Schroffheit des Rock´n´Roll inklusive des gewissen plus x. Ein bisschen anders als die anderen. In jedem Fall ist das hier der Glanz des schrillen Pop - und der Verweis auf den Namen muss gestattet sein: funkelnd wie Juwelen.

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