Album

A Gap In Building

Kam As - A Gap In Building

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Noisetürme fallen auseinander

Ein Vierer aus Berlin debütiert mit pulsierender Rockmusik. Acht Lieder und unzählige kleine Teile hypnotisieren und reißen mit. Man verschiebt Rhythmen und Gedanken, schafft aufwühlende Stille und anschmiegsamen Lärm.

Hier Druck machen, dort treiben lassen. Seit 2002 gibt es Kam As. Vorher hieß man XM, nannte sein EP-Debüt "Satyr" und gab Konzerte in Berlin, trat gemeinsam mit den Labelmates Seidenmatt oder im Vorprogramm der Schweden von Kevlar. Nun veröffentlicht man also langformatig. Und äußerst gelungen. "A Gap In Building" hört nicht auf zu fließen, wird nur hier und da etwas langsamer, um besonders große Bögen zu beschreiben. Viele kleine Teile bilden schlüssige Gänze. Hier laufen Riffschleifen gegeneinander, dort lädt Einfachheit zu simpler Freude ein. Hier werden Noisetürme gebaut, dort still durch ihre Trümmer spaziert. Das zweite Stück des Albums, "Gapfiller", mit seiner hartnäckigen Basslinie und seinem feinen Isis-finden-Gefallen-an-Popsongs-Schlussteil, gewährt Einblick. Sollte man wahrnehmen. (sc)

Ähnliche Künstler