Pale As Milk

Karl Larsson - Pale As Milk

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Last Days Of April-Sänger flirtet mit Noise und Sparsamkeit
Im Kern sind sich Lieder, Stücke, Melodien natürlich ähnlich. Doch nur allzu gern unternimmt Karl Larsson auf seinem Solodebüt "Pale As Milk" immer wieder kleine Schritte jenseits der milden Perfektion seiner Band Last Days Of April.

Fast komplett im Alleingang nahm Larsson sein Soloalbum auf. Lediglich bei vereinzelt wimmernden Tasteninstrumenten und Rhythmus ließ er sich von Freunden unter die Arme greifen. Es sollte alles etwas weniger durchgeplant, etwas weniger perfektionssuchend als seine Hauptband klingen, spontaner, echter und direkter wirken. So wirkt "Pale As Milk" dann auch oft wie eine skelettierte Ausgabe vor allem des letzten LDOA-Albums "If You Lose It". Daran ändern auch die vereinzelten Noiseausbrüche in Richtung Slackerrock und Dinosaurjrindie wenig. Schließlich besitzen Larssons Stimme und sein verhaltenes, mit seinen Mitteln bedacht haushaltendes Songwriting rasend hohen Wiedererkennungswert. Doch Gitarrenlärm und sparsam klappernder Sound, zu guter Letzt lediglich vom unvermeidlichen Pelle Gunnerfeldt noch zurechtgeschraubt, stehen Larssons Liedern gut. "Pale As Milk" atmet, wo "If You Lose It" an seinen Ambitionen manchmal fast erstickte. (sc)
Download & Stream: 

Tonspion Newsletter

Alle wichtigen Neuigkeiten aus der Welt der Musik einmal wöchentlich in deine Mailbox.
Kein Spam, versprochen! Du kannst dich in jedem Newsletter wieder abmelden.
* Pflichtfeld

Tonspion präsentiert täglich die beste neue Musik mit Streams, Videos und kostenlosen Downloads sowie die wichtigsten Neuheiten aus dem Netz.
Folge uns auf Facebook:

Ähnliche Künstler