Wata Yuka

Klangaquarium - Wata Yuka

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Neues aus Lüneburg. Zwar lässt der Projektname eine pseudo-humorvolle Musikstudenten-Combo vermuten, doch dieses Duo macht aus Gitarre und Groovebox kein Indietronics, sondern einen überaus straighten Funk-Techno-Cocktail.

Die anfängliche Skepsis schlug schnell in naive Begeisterung um. Denn das Klangaquarium zelebriert die gerade Bassdrum, nicht zu hart, nicht zu soft, aber ganz klar synthetisch. Dazu eine funky verzerrte Gitarre mit einfachen Riffs plus quirlige Elektrosounds und fertig scheint das feucht-fröhliche Vergnügen an der instrumentalen Song-Track-Grenze. Jan Claussen und Harm Bremer begannen Anfang 2003 mit der Vertonung des Stummfilmklassikers Nosferatu, mittlerweile ist ein „richtiges“ Bandprojekt daraus geworden und auch wenn die Auftritte der beiden noch nicht sehr zahlreich sind: sie sollen unglaublich sein. Von Live-Perfomance mit Rasierapparat und Gameboy als optionale Instrumente ist die Rede. Und weil in Lüneburg eine kleine Szene existiert, bündelte man die Energien in dem eigenen Label Sonic Fiction. „Wata Yuka“, die Debüt-EP von Klangaquarium ist auch die erste Veröffentlichung. Als 12“ sowie als CD in einem verschieden farbigen Gummicase. Der Track „Wata Yuka“ ist for free zu haben. (jw)

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