Falling Into Komeit

Komeit/Robert Lippok - Falling Into Komeit

Redaktionswertung: 
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Komeit steht für melancholisches Wohlgefühl. Es gibt kaum bessere Songs, um sich beim Alleine-Sein so verstanden zu fühlen, wie die von Komeit. Wenn aus solchen Stücken Remixe entstehen sollen, bedarf das besonderem Feingefühl.

Robert Lippok steuerte bereits zu "Falling Back Together", einer Remixsammlung zu dem Komeit-Album "Falling Into Place" von vor zwei Jahren, eine Version bei. Damals hatte er schon die Idee, das komplette Album neu zu interpretieren. Dies ist nun passiert. Lippok, Mitglied bei der Band To Rococo Rot, geht vorsichtig mit den Songs um, so wie es sich bei so zerbrechlichen Songs gehört. Songs, die so minimal dastehen, wie die Komeits, die mit einigem wenigen mehr schon überladen wirken würden, Songs die von der Melodie allein leben können, weil sie in der Lage sind, ein Herz berühren zu können, Songs die komplett scheinen, kann man eigentlich gar nicht remixen. Aber Lippok gelingt es dennoch, indem er die Titel im Grunde genommen nur hinüber in die Elektrowelt hievt. Dabei gehen weder Stimmung noch Melodie verloren und auch die vorsichtigen Vocals schmiegen sich dem neuen Elektrobett vergnüglich an. Das Album ist am 8. März 2004 erschienen und ein wunderschönes Highlight dieses Frühjahrs. (tk)

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