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The Ladybug Transistor

The Ladybug Transistor - The Ladybug Transistor

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Nummer 5 - locker flockig ernst

The Ladybug Transisitor ist eine Idee von Gary Olson (Gesang & Trompete). Mitte der 90er Jahre lud er Freunde in sein Studio “Marlborough Farms” ein. Die neue Platte ein neuer Schritt.

Das selbstbetitelte 5. Album der Transistors bringt ihre Musik in die Gefilde der wunderschön produzierten Pop-Perlen, und außerdem in merklich südlichere Gegenden der USA. Um genau zu sein, nach Tucson, Arizona. In den dort ansässigen Wavelab Studios nahm sich Craig Schumacher, unter anderem bekannt als Produzent von Calexico und Giant Sand, ihrer Songs an. Außerdem gastierten Paul Niehaus (Calexico, Lambchop) an der Pedal-Steel-Guitar und Dennis Cronin (Lambchop) an der Trompete. Und wenn ich von einem neuen Schritt spreche, meine ich vor allem die nicht mehr so unausgegoren wirkende Produktion. Das Zeug zu großen Songs hatten sie schon immer, jetzt sind sie gepresst, die Evergreens. “A Burial At See” ist wie der Titel es bereits vermuten läßt, ein traurig schönes Stück. Das Gitarrenspiel ist, zwar nicht erst seit dieser Platte, sondern auch schon auf den Vorgängern, dem Calexico´s nicht unähnlich. Der Schlagzeug-Beat hört sich nach Südstaaten an und auch der Begriff Honky-Tonk liegt mir aus irgendwelchen Gründen auf der Zunge. Die Stimme von Gary Olson ist wahnsinnig cool, manchmal mußte ich an Teenage Fanclub denken. Und was machen The Ladybug Transistor jetzt für Musik? So amerikanische und britische mit Gitarre und schönem Gesang und Trompete…aber wirklich cool…ehrlich.

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