Album

Might As Well Live

Last Days Of April - Might As Well Live

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Routinierter Rock aus Schweden

Wenn man in Schweden nach alten Hasen in Sachen Rock sucht kommt neben dem unvermeidlichen Dennis Lyxzen (International Noise Conspiracy) vor allem ein Mann in Betracht: Karl Larsson und seine Last Days Of April.

"Might As Well Live" ist das mittlerweile sechste Album der Band, die genauer betrachtet ein Projekt von Karl Larsson mit wechselnden Mitmusikanten ist. In Kritiken wurden sie schonmal als die schwedischen Jimmy Eat World bezeichnet, was man durchaus nachvollziehen konnte, wenn man beispielsweise in "Angel Youth" reinhörte. Aber genauso wie das Emo-Label mehr verwischt als erklärt, wird man auch LDOA mit solchen Vergleichen kaum gerecht. Auch auf seinem neuen Longplayer liefert Larsson durchweg emotionale Rocksongs erster Kajüte ab. Der Download "Who`s On The Phone" geht gleich in die Vollen, auch "Hanging High" geht fein in die Beine, "Lost And Found" oder "I Wish That You Would Mean A Lot Less To Me" zeigen Larsson hingegen als sensiblen Songwriter. An den Reglern legte auch bei diesem Album wieder Pelle Gunnerfeldt (The Hives, Sahara Hotnights) letzte Hand an. Das Ergebnis ist nicht weltbewegend, aber solide im besten Sinne.(cw)

Alben

If You Lose It

Last Days Of April - If You Lose It

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Flüchtige Schönheiten aus Schweden
Sachte treibt es nach vorn, das neue Album der Last Days Of April. Auf "If You Lose It" widmen sich die Schweden einer in sich gekehrten Rockmusik, ohne dabei das Schwingen und Mitreißen zu vernachlässigen.

Ähnliche Künstler