Album

Songs From The Pantry

Lederhosen Lucil - Songs From The Pantry

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Ideen, Andeutungen, tanzbare Lächerlichkeiten

Herzlich neben der Spur Musik zelebrieren und Deutschland mögen – so ist der kanadische Elektromusikfreund. Indizien gibt es von Gonzales bis Peaches genug, und auch die germanophile Lederhosen Lucil ist nicht die Ausnahme von der Regel.

Zwei blonde Zöpfe, die titelgebenden Lederhosen, zwei alte Yamaha-Keyboards – das ist Krista Muirs Ausrüstung. Sie setzt sie sich auf, sie zieht sie sich an, sie zieht aus ihnen funky Tanz- und hintergründig grinsenden Humorsoundtrack. Mal im Alleingang, mal mit zahlreichen Freunden im Gepäck hüpft sie durch Musik- und Entertainmentstrukturen, gibt sich trashig ausgefuchst, lässt Stile wirbeln wie Plastikzöpfe. Mag sie mit dem Personal der Berlin-Kanada-Connection um Gonzales et al. auch nicht viel zu tun haben, so könnte sie sicher wesentlich weiter entfernt sein, wenn es um Stil und Selbstverständnis geht. Sie wirft um sich mit Ideen und Andeutungen, Zitaten und kleinen Lächerlichkeiten. All das hat sie im letzten Jahr zum Album “Songs From The Pantry” zusammengefasst, war mit einem ihrer größten Fans, Turntablism-Ikone Kid Koala, auf Tour, und arbeitet schon wieder fleißig an Neuem. Auf ihrer Website gibt es neben zwei schicken Songs vom Album das neue “Herr Noit" zu hören. Außerdem lässt sie sich ins Tourtagebuch gucken. Ein Fest für Freunde von affigen Zöpfen wie mich. (sc)

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