Album

Sing a Song for Me

Lee Everton - Sing a Song for Me

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Reggae auf Bob Dylans Spuren

Ging Lee Everton auf seinem ersten Album "Inner Exile" noch als Bob Marley-Nacheiferer durch, hört man auf seinem zweiten Album "Sing a Song for Me" viele Anklänge an einen anderen, mindestens so bekannten Bob durch.

Zweimal haben sich Reggaemusiker schon an der Musik von Bob Dylan versucht, beide Versuche, "Is It Rolling Bob?" und "Blowin' In The Wind: A Reggae Tribute to Bob Dylan", gingen daneben. Lee Evertons Slingsytle, ein Mix aus klassischem Singer/Songwriter und Reggae-Grooves, kommt dem Original wesentlich näher. Am offensichtlichsten in der Coverversion "If Not for You", aber auch in "Cry for Me". Darin zitiert Everton die Strophe von Dylans vielleicht bekanntestem Song "Knockin On Heavens Door" beinahe 1:1.

Trotzdem ist "Sing a Song for Me" eine gelungene Weiterentwicklung von Evertons Stil. Klang "Inner Exile" manchmal noch etwas unentschlossen, so weiß Everton inzwischen genau, wie seine Songs klingen sollen. Die Reggae-Anleihen sind wesentlich dezenter, so dass auch Leute an seine Songs andocken können, in deren Ohren Reggae "immer gleich klingt". "Sing a Song for Me" ist leichte, aber nie seichte Popmusik, vor der sich die vermeintlichen Surfer in den Charts dieser Welt in Acht nehmen müssten, wenn Everton eine große Plattenfirma im Rücken hätte.

Alben

Inner Exile

Lee Everton - Inner Exile

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Bluegrass-Reggae im Slingstyle
Slingstyle nennt Lee Everton seinen eigens entwickelten Rhythm. Dabei vollführt er auf seinem Debüt-Album "Inner Exile" alles andere als einen Schlingerkurs. Vielmehr hat da einer seinen Weg gefunden und verfolgt diesen konsequent.

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