Album

Facts And Figures

The Legends - Facts And Figures

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Zwischen Cher und The Knife

Sie wurden bereits als der nächste Schweden-Coup nach Mando Diao gehandelt. Aber Pustekuchen, denn bei The Legends ist erneut alles anders und außer Schweden als Herkunft und Johan Angergård als kreative Zentrale nichts beim Alten geblieben.

Die Band um Johan Angergård, dem Label-Chef von Labrador, war mal eine Rockband. Gemeinsam mit (mindestens) acht weiteren Musikern gründete er 2003 The Legends und zelebrierte auf zwei Alben alles, was zwischen emotionalem, mit unschrammeligen Gitarren gespieltem Rockpop und traurigschönem, breitflächigem Wavesound zu erfinden war. Mit Album Nummer drei ist alles anders. Johan Angergård ist musikalisch gesehen solo unterwegs und fliegt von einer Klangwelt in die nächste - mal Cher, mal The Knife, mal irgendwo dazwischen.

Das hat nicht mehr viel mit den Vorgängeralben am Hut, denn hier werden sterile Synthies durch den tiefkühlenden Arpeggiator gejagt. „Facts And Figures“ ist Elektropop, der über die 35 Minuten lange Spieldauer kein 80er-Jahre-Klischee scheut. Pet Shop Boys, New Order und Kraftwerk füllen gemeinsam die Tanzfläche mit dieser bestimmten 80er-Atmo, dem alten Wave-Sound und dieser Retro-Inszenierung. Ein Song auf dem Album trägt den Titel „Disco Sucks“ – der Opener des Albums und der hier zu hörende Song „Play It For Today“ legen da aber ein ganz anderes Statement ab: Tanz den Euro Dance! (bb)

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Alben

Up Against The Legends

The Legends - Up Against The Legends

Artist: 
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Weniger Garage, mehr Pop!
Wieder eine Band mit einem „The“ vor dem Namen. Da sind Zweifel angebracht, die letzten Jahre haben bewiesen: don´t believe the hype. The Legends haben aber glückerlicherweiese ein bisschen mehr zu bieten als den üblichen Garagensound.

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