Music With Words – Rhythms For Dancing

Lepenik - Music With Words – Rhythms For Dancing

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Unterhaltsame Langsamkeit
Das Dortmunder Label Genesungswerk steht für ein überaus konsequent experimentelles Sound-Spektrum. Dass dabei jegliche Pop-Hörgewohnheiten über Bord geworfen werden, mag teilweise anstrengen. Im Falle von Lepenik lohnen sich die Ausflüge.

Klassische Gitarre und darstellende Kunst hat Robert Lepenik studiert. So verwundert es auch wenig, dass die musikalischen Outputs des Österreichers vorwiegend im Kunst-Kontext verwurzelt sind. Dennoch gehörte er lange Zeit zur bekannten Noise-Industrial-Band Fetisch 69, die zwar ebenfalls keine leichte Kost präsentierte, aber insgesamt doch als Rock-Band wahrgenommen wurde. Sein Solo-Album „Music With Words – Rhythms For Dancing“ verwirrt gleich mit dem Namen. Denn die Rhythmik ist weit nach unten gepitcht, gemächlich zieht sie sich durch die achtzehn fragmentarischen Stücke. Ein wenig klingen sie wie Field Recordings, die allerdings nicht auf originalem Tonmaterial beruhen, sondern von verschiedenen Instrumenten nachgeahmt worden. Dadurch entsteht trotz der ständigen Themenwechsel eine gewisse melancholische Musikalität, die einen Zugang in das ganze Album legt. Man muss zuhören, die Langsamkeit zwingt dies auf. Und doch wird man gut unterhalten, sofern man sich darauf einlässt. (jw)

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