Album

No Name Face

Lifehouse - No Name Face

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Wegfindung im Vedderschen Stil

Jason Wade und sein Häuschen "versuchen ihren Weg zu finden": Im Fahrwasser von Nickelback, Creed & Co. erfolgreich zu sein und dabei romantische Balladen wie einst Pearl Jam abzuliefern.

Bands wie Lifehouse haben in den Staaten derzeit Hochkonjunktur, es scheint als ob die Amis sich auf einer Art Nostalgie-Trip befänden. Auf die Dauer wird es allerdings ziemlich langweilig, wenn jeder dritte Sänger versucht, wie Eddie Vedder persönlich zu klingen. Jason Wade hat diese Veddersche Sangesweise - Scott Staple lässt grüssen - perfekt drauf, ist erst 20 Jahre alt und alles andere als ein "angry young man". Mit seiner Band liefert er nämlich großteils Balladen ab, aus denen nur wenige herausragen. Schön sind sie schon, nett sozusagen, animieren dazu veranlagte vielleicht, ein Feuerzeug aus der Tasche zu reissen und es in der Luft herumzuschwenken, bis sie sich die Finger verbrennen. Naturverbundenere könnten sich mitsamt Gitarren um ein Lagerfeuer ringen und Lifehousesche Liedchen nachzupfen. Fazit: "Trying" ist eine schöne Rockballade, klingt allerdings wie recycelt und tausendmal gehört. Die soundtechnische Qualität bei dieser Liveaufnahme aus dem El Rey ist allerdings top. (os)

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